Freitag, 11. April 2014

April, April

Der April in diesem Jahr fühlt sich fast schon an wie Mai. Überall grünt und blüht es, und die Natur ist eigentlich schon 4 Wochen weiter, und bei meinem heutigen Spaziergang habe ich so viele schöne Blüten gesehen, die muss ich einfach hier mal zeigen. 
Oben blüht die Traubenkirsche mit ihren 10-15 cm langen Blütendolden. Die Rinde wurde früher zum Färben von Wolle verwendet.


Die Nachtviole findet man an Straßen, Zäunen und Bahndämmen. Sie blüht üppig und eignet sich auch als Gartenpflanze. Der Aurorafalter legt gerne seine Eier an Blättern und Blüten ab. 

 Der Besenginster wächst an Böschungen, Weg- und Straßenrändern. Aus den struppigen Zweigen wurden Besen hergestellt.

Wilde Kirsche

Die Sternmiere wirkt zerbrechlich, da sie aber großflächig wächst, geben sich die zierlichen Pflanzen untereinander Halt.

Das Buschwindröschen gehört zu den Anemonen und wächst gerne in lichten Laubwäldern, wo es das Licht nutzt, bevor die Bäume Blätter treiben.

Eine frühe Apfelblüte




Die schönen Blüten der Taubnesseln sind gefüllt mit zuckerreichem Nektar.



Eine Weinbergschnecke auf der Suche nach leckeren Pflanzen

Damit sich die Blüten der Rosskastanie öffnen braucht noch ein es noch ein paar Tage.  

 Der gewöhnliche Gundermann wächst an Waldrändern, Rasenflächen und Böschungen. Früher diente die Pflanze beim Bierbrauen als Hopfenersatz.


 

Das Scharbockskraut ist auf feuchten Wiesen und Auwäldern zu Hause. Die frischen jungen Blätter wurden früher gegen Skorbut
= Scharbock= benutzt


Das Schöllkraut findet man an Wegen, Hecken, Mauern und auch in verwilderten Gärten. Die Pflanze wird in der Homöopathie bei Leber und Galleerkrankungen verwendet. Auch Warzen können mit dem Milchsaft behandelt werden.

Zum Schluss möchte ich noch den schönen, aber in allen Teilen giftigen Aronstab vorstellen. Durch seinen intensiven Geruch werden Fliegen und Mücken angelockt, die dann in den unteren Teil der Blüte (der Kesselfalle) rutschen und somit die Pflanze bestäuben.

Sonntag, 6. April 2014

Nadelmarkt im Museum Barendorf


Wie kommt das Oehr in die Nadel?

Die Antwort darauf bekommt man im Nadelmuseum in Maste-Barendorf


Mit großem Aufwand wurden hier Nadeln aller Größen für die unterschiedlichsten Zwecke hergestellt.

Was mit diesen Nadeln an unterschiedlichsten Einzelstücken gefertigt wird, das zeigt die Ausstellung.







Das Handwerk zeigt ausgefallene Kreationen,


die ein richtiger "Hingucker" sind


Alles passt wunderbar zueinander: Kunst und Handwerk, und die historischen Fachwerkbauten.


Samstag, 15. März 2014

Nistkästen


Der Frühling ist endgültig im Garten eingekehrt

So sind auch die Vögel auf der Suche nach einer Bleibe

Hier sieht sich eine Blaumeise erst einmal alles an.
Und wie sieht es drinnen aus?


Sieht doch alles ganz gut aus. - Hier bleibe ich -

Montag, 24. Februar 2014

Frühling im Februar?

Der Winter ist in diesem Jahr bei uns komplett ausgefallen. Überall erwacht die Natur. Hier die Haselnuss blüht schon seit einer Woche.

 Bei fast 15° und Sonnenschein blühen nun auch die Krokusse

Die vielen Farben und Formen sind wie immer wunderschön anzusehen 


Aus der Nähe betrachtet sieht man erst, wie grazil die Blüten sind. 

Auch die vorwitzigen Gänseblümchen sind schon da. 
Nun hoffe ich nur, dass kein strenger Frost mehr kommt, denn das wäre für einige Pflanzen das Ende.

Sonntag, 2. Februar 2014

"Alte Heimat"

Heute war so ein schöner, fast frühlingshafter Tag, da konnten wir ja nicht zu Hause sitzen, und so ging es zum Essen in ein schönes altes Jagdhaus, mitten im Wald.




Die Sonne schien, Temperaturen um 9°, und unsere alte Heimat lag nicht fern.

Vom "Erbsenbach" aus erreichten wir nach einem kurzen Anstieg das Kleingartenglände  "Piepers Kopf".
Nach 37 Jahren hat sich hier kaum etwas verändert.

8 bis 10 unerschrockene Männer, mein Vater gehörte auch dazu, haben in den Jahren 1949 bis 1951 das Gelände urbar gemacht und die ersten Gärten angelegt. Fast der ganze Bedarf an Obst und Gemüse wurde mit unserem Garten abgedeckt.


Mit Hilfe der ganzen Familie, sowie vieler Gärtner konnte in unserem Garten 1959 unser erstes Gartenhaus aufgestellt werden.
Viele Tage im Jahr mussten alle im Garten mit anpacken, aber auch manch schönes Fest wurde hier gefeiert.

Nach einigen Jahren suchte mein Vater einen größeren Garten mit einer größeren Hütte. Auch diese haben wir heute wieder gesehen. Bei einem Plausch am Gartentor erzählte uns eine freundliche Dame von den jetzigen Besitzern der umliegenden Gärten, aber leider kennen wir (nach so langer Zeit) Niemand mehr.


Auf dem Rückweg konnten wir noch die schöne Aussicht genießen, und die blühenden Haselweiden, und der vorwitzige Krokus künden schon vom Frühling. 


Jetzt brauchen wir Schnee und Eis auch nicht mehr.